Eizellen, die nicht im Rahmen eines Verfahrens der medizinisch unterstützten Reproduktion verwendet wurden, können auf der Grundlage eines Vertrags, den die Patientin mit einer Keimzellen- und Embryonenbank (Vitrolive oder einer anderen) abgeschlossen hat, für den im Vertrag angegebenen Zeitraum aufbewahrt werden.

Die Aufbewahrung besteht darin, die überschüssigen Eizellen einzufrieren, um sie für die nächste In-vitro-Fertilisation zu verwenden (nach dem Auftauen werden die Eizellen im ICSI-Verfahren befruchtet). Durch das Einfrieren werden der Metabolismus und der Alterungsprozess der Eizelle aufgehalten. Entsprechend ist das „Alter“ der Eizelle nach dem Auftauen gleich dem Alter der Patientin am Tag der Eizellenpunktion, was sich positiv auf den Erfolg der In-vitro-Fertilisation auswirken kann. Es wurde nachgewiesen, dass das Alter der Patientin zu einem der wesentlichen Faktoren bei Bemühungen um eine Schwangerschaft zählt. Durch das Einfrieren von Eizellen lässt sich darüber hinaus eine erneute, den Organismus belastende Eisprungstimulation vermeiden.

Die Patientin kann alle durch die Eierstockpunktion gewonnenen Eizellen einfrieren, um ihre Fruchtbarkeit zu erhalten oder zu sichern.
Laut wissenschaftlichen Untersuchungen ist das Einfrieren von Eizellen aufgrund ihrer In-vitro-Fertilisation derzeit im Vergleich zum Standardverfahren mit einer etwas geringeren Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft verbunden. Die Erfolgsrate dieses Verfahrens liegt bei etwa 20 % von Schwangerschaften pro eingefrorene Eizelle. Da diese Technik erst zeit kurzem angewandt wird, fehlen derzeit noch globale Beweise für die vollständige medizinische (gesundheitliche) Sicherheit dieses Verfahrens (und zwar ausreichende Daten über den Schwangerschaftsverlauf und Komplikationen sowie Populationsstudien an den nach der Befruchtung aufgetauter Eizellen geborenen Kindern). Es scheint jedoch, dass sowohl durch die Fortschritte bei den Techniken des Einfrierens (der Vitrifikation) von Eizellen als auch die häufigere Anwendung des Verfahrens in naher Zukunft seine Sicherheit bestätigt und Erfolgsraten erhöht werden.

Es ist möglich, dass die Eizellen nach dem Auftauen nicht die biologischen Kriterien für eine In-vitro-Fertilisation erfüllen, was zum Abbrechen des Verfahrens führen könnte.

WELCHEN ZWECK ERFÜLLT DAS EINFRIEREN UND AUFBEWAHREN VON EMBRYONEN?

Das Verfahren der In-vitro-Fertilisation kann zu einer viel höheren Embryonenanzahl führen, als aus medizinischen Gründen auf einmal in die Gebärmutterhöhle übertragen werden können. Diese Embryonen können zu einem späteren Zeitpunkt transferiert werden, ohne dass das gesamte Verfahren wiederholt werden muss (d.h. es lassen sich die ovarielle Stimulation und Punktion umgehen). Das Einfrieren von Embryonen erfolgt je nach Anzahl und Qualität der gewonnenen Embryonen nach 2-3 oder 5-6 Tagen ihrer Entwicklung.
Bei längerer Zucht ist zu bedenken, dass nicht alle Embryonen das Blastozystenstadium erreichen können und sich möglicherweise nicht zum Einfrieren eignen. Statistisch gesehen erreichen etwa 20-50 % von Embryonen das Blastozystenstadium. Die Entscheidung, welche Embryonen eingefroren (vitrifiziert) werden sollen, trifft der Embryologe.
Nach dem Auftauen hängt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft vom Entwicklungspotential der Embryonen ab; eine Bewertung mit intravitalen Methoden ist jedoch nur bei extremen Anomalien der Embryostruktur (Morphologie) möglich.

Der Transfer der aufgetauten Embryonen erfolgt nur mit dem gegenseitigen Einverständnis des Paares, von dem sie stammen. Eine weitere In-vitro-Fertilisation kann nur nach Verwendung der eingefrorenen Embryonen durchgeführt werden.

VERFAHREN BEI FEHLENDER EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG ÜBER DAS EINFRIEREN VON EMBRYONEN

Bei fehlender Einverständniserklärung über das Einfrieren von Embryonen werden maximal drei Eizellen für das Verfahren der In-vitro-Fertilisation verwendet, was die Chance auf eine Schwangerschaft oft verringert (keine Befruchtung, Entwicklung von weniger Embryonen und/oder anormale Entwicklung der Embryonen aufgrund des geringen biologischen Wertes der Eizellen sind möglich).

EINFRIEREN VON EMBRYONEN AUS KLINISCHEN GRÜNDEN

Wenn Sie oder Ihr Partner z.B. unter einer onkologischen Erkrankung leiden, könnte das Einfrieren und Aufbewahren von Gameten Ihnen bei der Sicherung der Fruchtbarkeit und zukünftiger Schwangerschaft helfen.

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